Novell > SCO

Die US-Justiz hat es getan – sie hat bestaetigt, dass Unix Novell und nicht SCO gehoert. Das freut auch uns Fedora-User – auch wenn wir sonst nicht sehr grosse Novell-Fans sind :)

Zur Geschichte: SCO hat IBM verklagt (vor 4.5 Jahren), weil IBM ohne Erlaubnis Unix Quelltexte in Linux integriert haben soll und so angeblich SCO’s Rechte verletzt hat. Des weiteren hat SCO von Linux-Nutzern (vorallem groesseren Firmen) Lizenzzahlungen fuer die Nutzung von Linux verlangt und die GPL fuer ungueltig erklaert. Vor Gericht hat SCO uebrigens nie Beweise fuer die Behauptungen vorgelegt – beziehungsweise nur belanglose Beweise. Aber da SCO die Unix-Rechte nicht hat, waere es auch egal, wenn SCO jetzt noch Beweise vorlegen koennte, dess Unix-Code in Linux steckt (und das ist nicht der Fall).

Zur Vorgeschichte: SCO hat mal mit seinem (teuren) Unix-Derivat den Weltmarkt so ziemlich beherrscht. Dann kam Linux und SCO ging das erste mal fast Pleite.

Jetzt hat Novell die Unix-Rechte zugesprochen erhalten und damit ist SCO’s Klage gegen IBM so gut wie gescheitert – und SCO so gut wie zum zweiten mal Pleite. Seit der Einreichung der Klage sind Jahre vergangen und SCO hat immer mehr Umsatzeinbussen hinnehmen muessen. Nun muss SCO wohl noch die Prozesskosten fuer die Klage von Novell und die Klage gegen IBM bezahlen. 4.5 Jahre lang Anwaltskosten von allen drei beteiligten Firmen – die Rechnung ist sicher nett.

…das war jetzt die ganze Geschichte in Kurz und ohne Gewaehr. Im Internet gibt es bereits tausende Artikel darueber – und innert 24-48h ein vielfaches davon an Blog-Beitraegen… darueber :)

Nachtrag: genau genommen hat das Gericht Novell das Recht eingeraeumt SCO anzuweisen die Klage gegen IBM fallen zu lassen. Das Gericht zwingt SCO auch,  dies dann zu befolgen. Weiter kann IBM dann eine Verläumdungsklage gegen SCO einreichen – damit waere SCO wohl definitiv finanziell am Ende. Vorallem, weil SCO die Einnahmen aus den verkauften Linux-Lizenzen an Novell ueberweisen muss.

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